Wie begeistert man Bewerber?

Wie begeistert man Bewerber?

Unter den zahllosen Faktoren, die den Erfolg oder Niedergang eines Unternehmens beeinflussen können, haben Wirtschaftswissenschaftler zwei Faktoren als wesentlich entscheidend erkannt: Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter und ein erfolgreicher Vertrieb. Wenden wir uns der Rekrutierung der Mitarbeiter zu. Es kommt darauf an, diejenigen Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen, die ihr gesamtes Wissen, ihre Kreativität, ihre Persönlichkeit und ihre Produktivität rückhaltlos und hoch motiviert für den Unternehmenserfolg einsetzen. Dafür sind bereits im Einstellungsverfahren Vorgehensweisen anwendbar, die das Motiv bei den Bewerbern wecken und stabilisieren. Mit gutem Grund werden jedes Jahr im Internet Rankinglisten mit Bewertungen für die Arbeitgeber veröffentlicht. Verdienstmöglichkeiten, soziale Leistungen, Boni, Teamarbeit, Personalförderung und Unternehmenswerte werden in ein Bewertungssystem gebracht. Daraus entsteht eine Positionierung des Unternehmens am Markt nach Kriterien der Mitarbeiterbehandlung. Gut bewertete Unternehmen werden von leistungsfähigen Bewerbern angesprochen. Die Rekrutierung der Besten führt zur weiteren Verbesserung der Position des Unternehmens.

Ein tolles Bewerbungsverfahren

Bewerber begeisternEin Bewerbungsverfahren bietet mehrere Instrumente, um die Motivation des Bewerbers im Verfahren zu fördern. Von Abgabe der Bewerbung über Assessment-Center bis Einstellungsgespräch finden mehrere Prozesse statt, die sich auf die Motivation und Entscheidungsfindung des Bewerbers auswirken. Der persönliche Kontakt sollte so früh wie möglich stattfinden. Ein Besuch im Unternehmen ersetzt Infomaterial und langatmige Beschreibungen. Management und Kontrolling des Bewerbungsprozesses macht ermöglicht die Analyse, welche Interessen die Bewerber und welche das Unternehmen antreiben. Die Kenntnis darüber, welche Interessen die Bewerber haben, lässt Entscheidungen zu wie Bewerberwebseiten einzurichten sind, welche Informationen sie enthalten sollten und mit welchen Suchwörtern das eigene Unternehmen und die Stellenausschreibungen im Internet gefunden werden. Die Positionierung des Unternehmens am Bewerbermarkt ist ein ebenso komplexer Prozess wie das Marketing Management des Unternehmens. Das Ranking in Bewertungsportalen zum Thema Arbeitgeber, die Eigendarstellung des Unternehmens im Internet und auf Social Media Plattformen, die Akzeptanz und der Bekanntheitsgrad des eigenen Brands und letztendlich die Faszination und Begeisterung der Bewerber für das Unternehmen nehmen auf den Erfolg dieses Prozesses Einfluss. Ein Bewerbungsprozess, der von der Positionierung des Unternehmens bis zum Einstellungsgespräch durchdacht abläuft und die Interessen der Bewerber berücksichtigt, wird erfolgreich sein.

Employer Branding

Für die Darstellung der Attraktivität des Arbeitgebers werden im Rahmen des Employer Branding Maßnahmen aus dem Marketing eingesetzt. Strategische Zielstellung des Employer Branding ist die dauerhafte Verbesserung des Arbeitgeber Image, um die Qualität der Rekrutierung langfristig stabil zu steigern. Die Identität und die Werte des Unternehmens, seine Stärke, die Beachtung der Interessen und Bedürfnisse potenzieller Arbeitnehmer, die Integrität der Arbeitgebermarke und das Image des Unternehmens werden im Rahmen des Employer Branding an die Bewerber vermittelt.

Fazit und Praxistipps

Nach der Positionierung des Unternehmens und der Analyse der Bewerbungen sollte zügig ein Kontakt zwischen Unternehmen und Bewerber hergestellt werden. Je schneller Übereinstimmungen zwischen den Unternehmensinteressen und den Bewerberinteressen erkannt werden, umso stabiler und ausbaufähiger ist der Kontakt zum Bewerber. Gespräche auf Augenhöhe mit beiderseitigem Austausch der Argumente und Ansichten über eine Zusammenarbeit sind wirksamer als einseitige Befragungen des Bewerbers, wie er das Unternehmen voranbringen will. Bewerber begeister man, indem ihre Interessen beachtet werden.

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