Was ist BGM?

Im digitalen Zeitalter wird es immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zum Bleiben zu bewegen. Gesunde und motivierte Mitarbeiter steigern die Arbeitsproduktivität im Unternehmen. Darum räumen immer mehr Unternehmen dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) eine vorrangige Position ein.

Gesundheitsmanagement als vorrangige Aufgabe

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst die optimale Ausgestaltung und Entwicklung von Rahmenbedingungen und Strukturen am Arbeitsplatz. Die Organisation und das Verhalten müssten insgesamt gesundheitsfördernd ausgelegt werden. Die Beschäftigten im Unternehmen sollten in den Genuss von Vergünstigungen kommen. Die Idee des Gesundheitsmanagements ist auf der im Jahre 1986 beschlossenen Charta von Ottawa fundiert, die als Ziel den selbst bestimmenden Umgang mit Gesundheit sowie die gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitswelt im weiteren Sinn ausformuliert.

Der Erfolg bei Unternehmen in Deutschland

Der optimale Erfolg kann bei der Einführung und Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements nur garantiert werden, wenn minimale Anforderungen bei den Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozessen im Unternehmen eingehalten werden. Durch eine Analyse können Probleme in der Firma ermittelt und geeignete Maßnahmen zur Abhilfe erstellt werden. Diese Bestandsaufnahme dient zur Schaffung einer Übersicht über Prozesse und Maßnahmen, wie beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle, gesundes Betriebsklima, Essen in der Kantine und die generelle Gesundheit der Mitarbeiter. Etwa 30 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben bereits ein betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt. Die Zahl der Interessenten ist steigend.

In der Gesundheitsförderung haben sich verschiedene Modelle bewährt. Die Verhaltensprävention zielt auf eine Mitarbeit ab. Innerbetriebliche Kurse, wie beispielsweise Wirbelsäulengymnastik und Stressbewältigungstraining, sollen eine Verhaltensänderung bei den Angestellten bewirken. Vorrangig angewendet wird die Verhältnisprävention. Sie berücksichtigt gesunde Bedingungen am Arbeitsplatz. Darunter fallen auch Verbesserungen in der Arbeitsorganisation. Die Systemprävention zielt auf ein gesundes Verhältnis der Mitarbeiter untereinander in der Hierarchie des Unternehmens ab. Verschiedene Altersgruppen werden zum respektvollen Umgang miteinander erzogen. Im Führungsteam werden geeignete Maßnahmen zur Verhütung von sozialen Konflikten erwogen.

Weltweit auf dem Vormarsch: Digitales Gesundheitsmanagement

Einfach und zeitsparend kann mithilfe einer geeigneten Software ein Gesundheitsmanagement eingeführt werden. In einem interaktiven Qualitätsmanagementsystem werden die Kriterien aufgelistet. Unterstützung erfährt der Nutzer durch konkrete Anleitungen und Vorlagen. Die neuen Technologien sind in der Lage wesentlich zur Akzeptanz bei den Mitarbeitern beizutragen. Dazu gehören auch Gadgets, mobile Apps oder Sensoren.

Das Gesundheitsprogramm folgt damit einem neuartigen Ansatz. Die webbasierte Lösung ermöglicht den weltweiten Zugriff auf Gesundheitsprogramme und individuelle Informationen. Die Nutzer können unterschiedliche Endgeräte einsetzen. Sie bleiben orts- und zeitunabhängig. Eine Auswertung der Ergebnisse ist für die einzelnen Abteilungen des Unternehmens unter Gewährleistung der Anonymität der Mitarbeiter möglich.

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